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15 Jahre sind erst der Anfang

Im Mai '96 begann für mich das Abenteuer Börse: Ich kaufte den ersten Aktienfonds, den Santander Europäische Aktien, über einen Sparplan.

 

Die ersten Jahre sparte ich brav und die Transaktionen, Performance und Kosten meines Depots kannte ich nur über die Abrechnungen meiner Bank.

 

Als dann Ende der 90er Jahre das IPO-Fieber am Neuen Markt grassierte, war ich natürlich mit dabei. Und bezahlte im folgenden Salami-Crash ab März 2000 schmerzhaftes Lehrgeld.

 

Wie ich bereits auf meiner "Über mich" Seite berichtet habe, war dann mit dem Jahreswechsel 2002/03 der Punkt erreicht, wo ich beschloss, die Dinge in die eigenen Hände zu nehmen.

Es mußte Grundlagenwissen her und eine Möglichkeit, den Überblick zu behalten.

 

Dazu waren die einzelnen Depot-Übersichten und Bank-Abrechnungen unzureichend. Daher arbeitete ich ab 2004 mit einem eigenen Excel-Sheet und probierte parallel die Programme Microsoft Money und WISO Mein Geld aus. Im Rückblick war das auch der Punkt, wo ich Finanzen und Börse so ernst nahm, wie sie es verdienen.

 

Mit dem Jahreswechsel 2018 liegen nun 15 Jahre Anlegerleben lückenlos vor: Alle Käufe und Verkäufe, alle Entscheidungen, alle Erfolge und Fehler. Im folgenden Artikel gebe ich einen Einblick, wie diese 15 Jahre "gelaufen sind", anhand der Auswertungen mit dem Programm Portfolio Performance.

 

Es war etwas Aufwand, dort alles hineinzufüttern, hat sich aber gelohnt. Und es ist sicher erst der Anfang: den Santander Europäische Aktien, dessen Chart ihr unten seht, habe ich auf jeden Fall schon mal überlebt: Er strich seine Segel im Jahr 2014.
 

Chart 1: Santander Europäische Aktien (WKN 976551), mein erster Fondssparplan, Quelle: Ariva
Chart 1: Santander Europäische Aktien (WKN 976551), mein erster Fondssparplan, Quelle: Ariva

DREI (AB)SÄTZE zur WARNUNG

 

Bevor wir über die Zahlen sprechen, drei (Ab)sätze zur Warnung:

 

Auch wenn man oft Argumentationen liest oder sieht, dass es die eine simple und richtige Strategie an den Kapitalmärkten gibt: Das stimmt nicht. Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Ich werde die berichteten Zahlen also nicht dazu benutzen, Dir meine Strategie als richtig zu verkaufen oder eine Diskussion zu starten, was optimal für Dich ist: fundamental, nachhaltig, technisch, passiv, aktiv, iterativ, qualitativ, wissenschaftlich oder nicht, Value oder Growth.

 

Ich präsentiere die Zahlen mit der Motivation, Dir zu zeigen, dass Du weder fehlerfrei noch "besser" sein mußt. Nicht besser als Benchmarks auf Sicht von soundso vielen Quartalen oder Jahren, eine Aufgabe für institutionelle Fondsmanager und Wissenschaftler. Nicht fehlerfrei, wie der stets rationale Anleger aus dem Ökonomie-Lehrbuch der 60er Jahre. Du solltest aber eine Statistik führen, aus Rückschlägen lernen und ein langfristiges Ziel haben.

 

Wenn man auf die Vergangenheit schaut, egal ob mittels Zahlenmaterial oder nicht, unterliegt man immer dem Rückschaufehler. Außerdem ist es unmöglich zu unterscheiden, was auf Glück und Können beruht oder auf Risikobereitschaft und Durchhaltevermögen. Den Satz "Past performance is not indicative of future results." unterschreibe ich und ergänze ihn mit "Never stop thinking about opportunities and risks." Weil Menschen und Märkte sich ändern, können die nächsten 15 Jahre zu ganz anderen Renditen führen.

 

Nun aber hinein ins Getümmel...

 


PERFORMANCE - TEIL 1

 

Da ich in Deutschland und im Euro-Raum zuhause bin, sind die folgenden Zahlen basierend auf dieser Währung und referenziert zum DAX (deutscher Aktienindex) bzw. REXP (deutsche Staatsanleihen). Mir ist bewußt, dass man die gleiche Auswertung auch gegen ein Welt-Portfolio mit einem Mix aus Developed/Emerging Markets erstellen kann. Im dritten Teil gehe ich darauf ein.

 

Wenn der Portfolio-Return berichtet wird, so ist das in der Regel die Kennzahl TTWROR (Total time weighted rate of return, siehe Wikipedia). Nur wenn ich über die Rendite p.a. spreche, nutze ich die zweite vorhandene Kennzahl im Programm Portfolio Performance: den internen Zinsfuss. Der Portfolio-Return ergibt sich als gewichteter Durchschnitt der Returns der einzelnen Assetklassen, wie Liquidität (Cash), Aktien, Anleihen, etc. über eine bestimmte Periode. Darauf gehe ich im zweiten Teil ein.

 

Obwohl die Untergliederung in Jahre vollkommen willkürlich ist und für das langfristige Ziel Vermögensaufbau unerheblich, stellen die folgenden Tabellen die Zahlen so dar und für den Gesamtzeitraum (2004 bis 2018, 15 Jahre). Das ist üblich und erleichtert auch die Nutz- und Vergleichbarkeit, bitte aber an den Abschnitt "Warnung" denken.

 

Die erste Tabelle vergleicht mein Portfolio gegen den DAX, den REXP sowie eine regelmäßig (nämlich immer zu Jahresanfang) rebalancierte Benchmark aus 70% DAX und 30% REXP.

 

Jahr

Portfolio

(P)

DAX

D70R30 (BM)

REXP

 

P > BM

2004

-2.3

-2.7

-2.5

-1.9

-

2005

+49.8

+27.1

+19.4

+4.1

ja

2006

+17.6

+22.0

+14.9

+0.3

ja

2007

+25.6

+22.3

+15.3

+2.5

ja

2008

-20.5

-40.4

-24.6

+10.1

ja

2009

+10.2

+23.8

+15.2

+4.9

nein

2010

+11.8

+16.1

+11.3

+4.0

-

2011

-7.9

-14.7

-8.4

+8.3

-

2012

+25.1

+29.1

+19.1

+4.6

ja

2013

+13.4

+25.5

+16.0

-0.5

nein

2014

+8.5

+2.7

+5.2

+7.1

ja

2015

+13.6

+9.6

+7.1

+0.5

ja

2016

+1.5

+6.9

+8.8

+2.3

nein

2017

+24.5

+12.5

+7.7

-1.0

ja

2018

-14.5

-17.3

-12.1

+1.5

nein

∑ 15 Jahre

+268.6

+157.1

+129.1

+62.7

ja

 

Tabelle 1:  Time weigthed return von Portfolio, DAX, REXP und der D70R30 Benchmark

Im Verlauf der 15 Jahre gab es im DAX und im Portfolio 4 Jahre mit einer negativen Rendite (2004/08/11/18) und 11 Jahre mit positiver Tendenz. Die deutschen Staatsanleihen (REXP-Index) hatten nur 3 negative Jahre und ihre Rendite schwankte weniger stark.

 

Erfreulich ist, dass das Portfolio in der Summe der 15 Jahre deutlich stärker zulegen konnte, als die Benchmark. Dabei betrachte ich Jahre mit weniger als 0.5 Prozent Unterschied als neutral, 4 Jahre lief es schlechter und 8 Jahre besser.

 

Die Benchmark mit dem Verhältnis 70% zu 30% zu wählen, ist vollkommen willkürlich. Wie die folgenden Charts zeigen werden, geschieht es im Wesentlichen aus 2 Gründen: Einerseits habe ich im Mittel einen Anteil von 30% des gesamten Vermögens in Anleihen oder Liquidität, daher wäre der Vergleich des Portfolios gegen einen reinen Aktienkorb unsinnig. Andererseits strebe ich eine Verringerung der Volatilität und vor allem der Rückgänge des Portfoliowerts an. Das Gesamtportfolio soll also nicht "riskanter" sein, oder stärker schwanken, als D70R30. 

 

Chart 2: Performance 15 Jahre, Portfolio vs. DAX, REXP und D70R30
Chart 2: Performance 15 Jahre, Portfolio vs. DAX, REXP und D70R30

Das Performance-Chart zeigt das Portfolio als rote Linie. Die Form der Kurve ist derjenigen des DAX immer noch sehr ähnlich, obwohl ich hauptsächlich in Nebenwerten investiert bin.

 

Erfreulich ist, dass trotz der merklichen Marktrückgänge in 2008, 11 und 18 sowie trotz der etwas geringeren Rendite als die Benchmark in 2009, 13, 16 und 18 das Portfolio sich ausge-sprochen gut geschlagen hat. Auf mittelmäßige Jahre folgen oft besonders ertragreiche und die ausgewiesenen +268 Prozent übersetzen sich in eine Rendite p.a. von 7.9%.

 

Chart 3: Rendite vs. Volatilität, 15 Jahre, Portfolio vs. DAX, REXP und gewichtete Benchmarks
Chart 3: Rendite vs. Volatilität, 15 Jahre, Portfolio vs. DAX, REXP und gewichtete Benchmarks

Nun klingen 7.9% p.a. vielleicht auf den ersten Blick nicht viel. Dazu sollte man aber zwei Punkte beachten: Zum einen ist das die Rendite nach Steuern, die bei Positionen, die bereits verkauft worden sind, abgeführt wurde. Die Indexperformance ist dagegen ein reiner Vorsteuer-Wert. Zum anderen sind 7.9% p.a. über alle Assetklassen erreicht worden.

 

Glücklicherweise bietet Portfolio-Performance die Funktionalität, die Rendite vor Steuern zu berechnen. Im obigen Risiko-Rendite-Chart kann man den Unterschied für mein selten um-geschlagenes Depot sehen: roter vs. gelber Punkt, 7.9% p.a. nach Steuern entsprechen 9.2% p.a. vor Steuern.

 

Zum anderen sind dort die Risiko-Rendite-Punkte für DAX, REXP und unterschiedlich gewichtete Mixturen dargestellt. Die Vorsteuer-Renditen liegen zwischen 3.5% und 7% p.a. und die Volatilität zwischen 13 und 80%. Das Portfolio liegt im Vorsteuer-Vergleich also um mehr als 3 Prozentpunkte vorn (bei gleicher Volatilität abgelesen)!

 


PERFORMANCE - TEIL 2

 

Der Blick auf das langfristige Ziel und ein Programm wie Portfolio Performance mit klaren Auswertungen helfen in turbulenten Zeiten, nicht den Kopf zu verlieren. Außerdem fokussiert man auf das Portfolio als Ganzes, niedrigen Turnover und Kosten sowie Kapitalerhalt (siehe dazu hier).

 

In meiner Strategie setze ich nur wenige Index-Fonds ein. Der Grund ist leicht erklärt und verständlich: Einerseits soll das Portfolio mehr als 5% p.a. nach Steuern erzielen. Geht man vom Fortbestehen der Abgeltungssteuer aus und von 7% p.a. für eine reine Aktienanlage, die aus Risiko-Gesichtspunkten nicht in Frage kommt, sieht man den Konflikt. Realistisch wären bei einem Mix aus internationalen Aktien-/Renten-Indizes inklusive Cash wohl 4% p.a. vor und 3% p.a. nach Steuern. 

 

Meine Strategie muss also eine Schippe mehr erzielen und daher nutze ich Index-Fonds nur um a) bestimmte internationale Märkte oder Assetklassen abzudecken oder b) zum Risiko-Management für kurze Zeiträume. Kann man so machen, muss man aber nicht.

 

Ansonsten wird in die Basiselemente der Geldanlage investiert. Aktien und Anleihen, wie es ein Vermögensverwalter mal ausgedrückt hat. Keine Verpackung und keine Strukturen drum herum. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, das ich dabei sowohl fundamental als auch qualitativ analysiere, auf gesunden Menschenverstand und differenzierte Betrachtungs-weise.

 

Last but not least, decke ich Immobilien nicht über Betongold ab, sondern über Aktien aus dem Sektor und berücksichtige den kompletten Cash, also inklusive Notgroschen, Girokonto, Verrechnungskonto. Das ist Geld, das nicht investiert war und in den letzten Jahren nur minimalste Verzinsung erzielen kann, daher gehört es in die Gesamtbilanz mit hinein.

 

Was nützt eine Rendite auf das Depot von 8%, wenn 50% des Vermögens in Cash liegt? Unter dem Strich kommen dann im Beispiel nämlich nur 4% auf das Gesamtvermögen heraus.

 

 

Jahr

Portfolio

Aktien

Anleihen

Immo.

Index

2004

-2.3

-2.8

-

-

-

2005

+49.8

+55.8

-

-

-0.9

2006

+17.6

+21.5

-

-

-22.3

2007

+25.6

+42.2

-

-

+29.0

2008

-20.5

-35.0

+8.2

-

-16.4

2009

+10.2

+23.5

+9.6

+5.6

+7.5

2010

+11.8

+33.8

+10.2

+15.4

-

2011

-7.9

-11.5

-7.2

-39.9

-

2012

+25.1

+29.3

+48.1

+113.2

-

2013

+13.4

+25.8

+12.7

-2.2

-

2014

+8.5

+16.6

+5.2

+10.8

+11.4

2015

+13.6

+23.2

-2.7

+27.6

+1.8

2016

+1.5

-1.3

+29.5

+0.0

+10.0

2017

+24.5

+36.1

+15.1

+18.1

+14.3

2018

-14.5

-22.9

+1.6

-13.0

+2.5

∑ 15 Jahre

+268.6

+502.1

+213.5

+122.2

+30.8

 

Tabelle 2:  Time weigthed return von Portfolio und Assetklassen

In der zweiten Tabelle ist nun die Rendite der einzelnen Assetklassen dargestellt, insofern sie im jeweiligen Jahr im Portfolio waren. Auf eine Spalte für den Cash habe ich verzichtet. Er hat über die letzten 15 Jahre nur 0.1% p.a. erzielt. Die Aktienpositionen haben um mehr als 500 Prozent zugelegt und es gibt 3 Jahre, die zweistellig im Minus sind. Diese werden aber mehr als ausgeglichen durch sehr viele Jahre mit zweistelligem Plus.

 

In Unternehmensanleihen und Immobilienwerte investiere ich seit der Finanzkrise und ihre Performance und niedrigere Volatilität hat sich sehr günstig auf das Portfolio ausgewirkt. Durch Mifid II und die Niedrigzinsen sind diese beiden Assetklassen aber auch diejenigen, die man momentan unter Risikogesichtspunkten besonders aufmerksam beobachten muss.

 

Im Rendite-Risiko-Chart kann man die unterschiedlichen Charakteristika der Assetklassen sehr gut erkennen. Für mich am Überraschendsten war die Erkenntnis, dass ich sowohl mit meine Aktien-Investitionen (Chart: Eigenkapital, grüner Punkt) als auch mit den Anleihen (Chart: Fremdkapital, blauer Punkt) ca. 12% p.a. erzielt habe, allerdings mit fast der halben Volatilität bei den Anleihen!  Hätte man das mal vorher gewußt...

 

Chart 4: Rendite und Volatilität, 15 Jahre, Portfolio und Assetklassen
Chart 4: Rendite und Volatilität, 15 Jahre, Portfolio und Assetklassen

 

Außerdem wird im Chart deutlich, warum die Gesamt-Performance des Portfolios bei knapp 8% p.a. liegt. Es liegt nicht an schlechten Aktien- oder Anleihe-Investments und auch nicht an den Immobilienwerten. Sondern es sind Risiko-Gesichtspunkte, die die Gesamt-Rendite begrenzen und absenken: wieviel Cash gehalten wird und wieviel in Index-Investments fließt.

 

Aber eigentlich ist das ja Jammern auf hohem Niveau, wenn die Aktien über 15 Jahre 12% p.a. erzielt haben, oder?

 


Performance - Teil 3

 

Bleibt die Frage, ob eine stärkere Investition in internationale Aktien ratsam gewesen wäre und wie repräsentativ der deutsche Markt als Benchmark ist. Um es kurz zu machen: Es wird immer Phasen geben, wo zum Beispiel die US-amerikanischen Werte am Besten laufen. Und dann folgen oft Phasen, wo das korrigiert wird.

 

Und es finden sich auch Studien, die den Emerging Markets eine höhere Performance zubilligen als den Developed Markets. Werde ich deshalb meine Strategie umwerfen? Ich glaube nicht, denn wie oben dargestellt, sollte man von breiten Aktien-Indizes realistischer-weise keine Wunder, sondern Renditen zwischen 7 und 8% p.a. erwarten.

 

Der Vollständigkeit halber stelle ich für den betrachteten Zeitraum die Performance-Kurve von DAX (inklusive Dividenden), S&P500 (ohne) und MSCI World NR (mit Dividenden) aus Sicht eines Euro-Investors dar und erlaube mir den Hinweis auf meinen Blog-Artikel: Das Mantra MSCI World.

 

Chart 5: Performance-Kurve für DAX, S&P500, MSCI World NR, REX-P
Chart 5: Performance-Kurve für DAX, S&P500, MSCI World NR, REX-P

Fazit

 

Mit der Entwicklung meines Portfolios in den letzten 15 Jahren bin ich sehr zufrieden.

 

Meine wichtigste Erkenntnis ist, dass ich als Privatanleger weder fehlerfrei sein muss, um sehr gute risikoadjustierte Renditen zu erzielen, noch "schlauer" als irgend jemand, sondern vor allem diszipliniert langfristig agieren muß.

 

Eine große Gefahr für den langfristigen Erfolg wäre eine fehlende Strategie, zu viele Transaktionen und zu hohe Kosten sowie eine fehlende Performance-Messung.

Das habe ich an anderer Stelle in diesem Blog bereits betont und dargestellt.

 

Andererseits sollte man es mit Auswertungen und Vergleichen auch nicht übertreiben. Der Blick auf Quartale, Jahre und auf Benchmarks wird dann gefährlich, wenn man zuviel Aktionismus entwickelt. Gut Ding will Weile haben.

 

 

(c) 2019 Covacoro

 


 

“Habe Mut, dich deines

eigenen Verstandes zu bedienen!”

 

Imanuel Kant

 


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Kommentare: 3
  • #1

    Sven R. (Sonntag, 05 Mai 2019 08:02)

    Das letze Bild ist nicht korrekt. Beim DAX sind die Dividenden in den Kurs einbezogen. Beim S&P500 nicht. Dazu müsstest du den S&P500 Dividend Yield nehmen. Dann sieht das Ganze anders aus

  • #2

    Covacoro (Sonntag, 05 Mai 2019 09:51)

    @Sven R.: Danke für den Hinweis, war mir bekannt, aber ich konnte den S&P500 inklusive Dividenden nicht plotten, weil ich keine Möglichkeit gefunden habe, die Daten zurück bis 2004 downzuloaden. Hast Du vielleicht eine Quelle oder einen Tipp, wo das geht?

  • #3

    Prof (Sonntag, 05 Mai 2019 12:46)

    Du hast Dich in den vergangenen 15 Jahren bestens gehalten! Eine Abwägung von Risiko zu Performance ist absolut wichtig und wohl am preiswertesten und besten über einen gewissen Cacheanteil realisierbar. Um hiermit eine Outperformance zu erzielen müsste man allerdings den Cacheanteil an der richtigen Stelle erhöhen und verringern. Sonst ist und bleibt Cache eine Performancebremse.