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Neuigkeiten bei Wikifolio.com

Bildquelle: Pixabay

Bereits seit 2013 führe ich ein wikifolio für Family & Friends. Über die enthaltenen Aktien und seine Wertentwicklung berichte ich hier einmal pro Quartal. Im Großen und Ganzen sehr bequem, so ein Indexzertifikat: Nur ein Wertpapier bildet ein komplettes Depot ab und ist jederzeit an der Börse Stuttgart handelbar. Wesentliche Punkte zu Funktionsweise, Vor- und Nachteilen sowie Kosten kann man in diesem Artikel nachlesen. Heute geht es um zwei Neuerungen, die kürzlich in Kraft getreten sind.

 


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Buchreview: Die AT&S Story (II)

Cover: Die AT&S Story - Covacoro-Buchrezension

Heute veröffentliche ich den zweiten Teil meiner Buchbesprechung zum 2016 erschienenen Titel "Die AT&S Story" von Gerald Reischl. Im ersten Teil, den  man hier nachlesen kann, wurde die Entwicklung des Unternehmens bis zur Finanzkrise beschrieben, die insgesamt sehr erfolgreich verlaufen war.

 

Von 2005 bis 2008 können Jahr für Jahr neue Umsatz- und Gewinnrekorde erzielt werden. Auf dem Gebiet Handys und Digitalkameras erreicht man einen globalen Marktanteil von 14 Prozent. Auf europäischer Ebene sind es 14 bzw. 13 Prozent bei Leiterplatten für die Automobilindustrie bzw. Industriekunden, ein hoher Anteil in einem stark zersplitterten Markt. Der AT&S Konzern scheint bestens aufgestellt.

 

Mit der Finanzkrise Ende 2008 folgt dann aber eine Vollbremsung. Der Umsatz mit Leiterplatten bricht dramatisch ein: im Dezember beispielsweise um 35 Prozent. Hinzu kommt, dass die vorhandenen Geschäftsbereiche (Consumer, Automotive, Industrial) alle gleichzeitig betroffen sind und daher die Diversifizierung der Standorte auf verschiedene Branchen nichts nutzt. 

 

AT&S reagiert mit einem Sparprogramm: in Österreich verlieren mehr als 600 Mitarbeiter ihre Jobs, die Massenfertigung von HDI-Leiterplatten wird komplett nach Asien verlagert und die Kapazitäten deutlich verkleinert. Ebenso werden angrenzende Dienstleistungen wie Bestückung, Test, teilweise Design-Services eingestellt. An den internationalen Standorten muss ebenfalls gespart werden: im südkoreanischen Werk treffen die Entlassungen ein Fünftel der Belegschaft. In Indien wird der Bau des zweiten Werkes abgebrochen und Investitionen bis auf weiteres gestoppt. Am Standort Shanghai in China, zwischenzeitlich zum größten HDI-Werk der Welt herangewachsen, wird reorganisiert und die mittlerweile drei Werke werden zusammengelegt, größere Entlassungen können aber vermieden werden. 

 

Unter dem Strich bleiben in den Geschäftsjahren 2008/9 und 2009/10 trotzdem rote Zahlen. Das Minus belief sich auf 5,8 bzw. 37,6 Millionen Euro und fiel in Summe höher aus als der zuvor in 2007/8 erzielte Gewinn von 41,3 Millionen Euro. Wie sollte es bei AT&S weitergehen? Würde die "DNA des Erfolges" widerstandsfähig sein oder war das Unternehmen so stark geschwächt, dass es zurückfallen würde?

 


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Der Covacoro-Blog benötigt ihre Hilfe!

finanzblog award 2017: ihre Stimme für den Covacoro-Blog

Liebe Leser,

 

das Schreiben auf diesem Blog ist ein Vergnügen und eine Herausforderung zugleich. Regelmäßig und unverdrossen, pointiert und zum Nachdenken anregen, da ist jeder Post aufwendiger als man denkt!

 

Daher eine Bitte: Mein Blog wurde zum comdirect finanzblog award zugelassen und eine Jury wird die Qualität eingereichter Artikel bewerten. Wichtiger aber: es gibt einen Publikumspreis und Sie können ganz einfach über diesen Link oder das Banner links für den Covacoro-Blog abstimmen.

 

Vielen Dank! Sie helfen damit, dass dieser Blog bekannter wird.


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Wie lange halten die Banken das noch durch?

Sind EZB und die niedrigen Zinsen die Hauptursache für die Probleme der Banken?

Unter dieser Schlagzeile erschien dieser Tage ein Artikel der dpa online und wurde vermutlich ebenfalls in zahlreichen Zeitungen für den Wirtschaftsteil übernommen und abgedruckt.

 

Der Untertitel lautete "Ein Ende der Minizinsen ist nicht absehbar. Die Gewinne der Geldhäuser schrumpfen."

 

Die Argumentation bedient sich unter anderem einer aktuellen Umfrage der Bundesbank und Finanzaufsicht Bafin zum Niedrigzinsumfeld bei den Kreditinstituten in Deutschland. So ist es nicht verwunderlich, dass Vertreter beider Institutionen zitiert werden und man nach dem Lesen des Artikels zum Eindruck gelangen kann, dass die niedrigen Zinsen der EZB die Ursache der Misere sind und Handlungsbedarf zur Stabilisierung der Banken besteht.

 

Eine Empfehlung der Bundesbank an die Banken soll die Leser und Verbraucher wohl auf Kommendes vorbereiten: kosten- und risikogerechte Preise - zu gut deutsch: steigende Bankgebühren.

 

Aber ist die Argumentation überhaupt stichhaltig oder wird hier eine vereinfachtes Märchen erzählt? Wie argumentieren die Banken gegenüber Kunden, Mitarbeitern und intern? Wäre es mit ein wenig Recherche möglich gewesen, den Leser umfassender zu informieren? Genau darum geht es im heutigen Blog-Beitrag.

 


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Buchreview: Die AT&S Story (I)

Bereits 2016 erschien im Lindeverlag "Die AT&S Story" von Gerald Reischl, eine ausführliche Rezension fand ich aber nirgends. Daher holen wir das heute im Covacoro-Blog nach!

 

Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte kann sehr spannend sein, gilt es doch die Umbrüche bei Produkten und Technologie zu meistern. Wer die Bestseller über Amazon oder Apple gelesen hat, weiß ebenfalls wie entscheidend die Rolle des Top-Managements ist.

 

Bekannt wurden bisher vor allem die Erfolgs-geschichten amerikanischer Konzerne und ihrer CEOs. In den USA gibt es anscheinend einen viel größeren Kreis von Autoren, die sich damit beschäftigen, und Leserinteresse an ihren Büchern.

 

In Europa sind wir zwar stolz auf unseren Mittelstand und auf die vielen innovativen, "Hidden Champions" genannten Unternehmen. Sie behaupten sich auf dem Weltmarkt, auch wenn sie nie die Größe und Bekanntheit eines Konzerns wie Apple erreichen werden. Aber Bücher oder ausführliche Publikationen über sie gibt es kaum: Wertvolle Ideen und Praktiken gehen so verloren. 

 

Das Buch "Die AT&S Story" ist hier eine positive Ausnahme, da es der Historie eines zunächst kleinen österreichischen Unternehmens nachspürt und sich auch der Frage widmet, wer hier die prägenden Persönlichkeiten sind. Warum wurde das Unternehmen erfolgreich? Was kann man davon verallgemeinern?

  

Die Abkürzung AT&S steht im übrigen für Austria Technologie & Systemtechnik. Ein zunächst etwas sperriger Name, der den Unternehmenszweck nicht sofort preisgibt.

 

Die Technologie um die es geht, ist die Leiterplattenherstellung oder, wie es auch in Lehre und Wissenschaft bezeichnet wird, die Aufbau- und Verbindungstechnik für elektronische Bauelemente. Was sperrig klingt, beschäftigt sich mit sehr kleinen und feinen Strukturen im Nanometerbereich und ist Hightech pur. Leiterplatten in ihrer heutigen Perfektion ermöglichen immer leistungsfähigere und kleinere PCs, Smartphones oder Hörgeräte, stecken aber auch in Industrierobotern, Medizintechnik und vielen weiteren Produkten. 

 

AT&S gehört heute unzweifelhaft zu den weltweit führenden Leiterplatten-Herstellern. Das war nicht immer so, weshalb die Frage lautet: Wie ist das gelungen und was waren die Faktoren, die dazu beitrugen? 

 

Last but not least, stellt der Autor im Untertitel eine Behauptung auf: "Wie ein Unternehmen aus der Steiermark das digitale Zeitalter und die Zukunft mitgestaltet". Kann das Buch diesen Gedanken untermauern und vermitteln, wie man für die kommenden Herausforderungen aufgestellt ist? Wo geht die Entwicklung hin? Fragen über Fragen, genügend Stoff für ein ganzes Buch!

 

Also werfen wir doch einen Blick hinein und auf die Antworten, die es bereithält.

 


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Rückspiegel 08/17

Ist es Zeit dem Markt den Rücken zu kehren? (Bild: Kirchentür, Quelle: pixabay.com)

Der letzte Rückspiegel-Artikel im Juni handelte von Gewitterwolken am Horizont, die in den Wirtschaftsdaten sichtbar wurden:

 

Bremsspuren bei den Verkäufen von PKWs, LKWs und im Einzelhandel in den USA sowie ein rückläufiger Kreditimpuls in USA und China.

 

Das US-Verbrauchervertrauen (University of Michigan) auf das man in diesem Zusammenhang achten sollte, ist im Juli dann leicht auf 93,4 Punkte zurückgegangen, nachdem es im Juni noch bei 95,1 Punkten lag. Morgen werden die vorläufigen Zahlen für August veröffentlicht: Droht ein erneuter Rückgang, wenn auch von einem hohem Niveau, was die Tendenz bekräftigt? Ist es vielleicht Zeit, defensiver zu werden? Was sagen andere Kommentatoren zur aktuellen Situation?

 


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Covacoros Bücherpaket August 2017

Das Bücherpaket von August enthält zwei Bücher, die ich über den Sommer gelesen habe und ein Buch, das schon länger im Bücherschrank bei mir steht. Es stellt gleichzeitig ein Kuriosum dar: die drei Titel ähneln sich bis auf ein paar Nuancen. Die Verlage (und Autoren?) wählen sie offenbar ausschließlich danach aus, was sich hoffentlich gut verkauft. Daher muss immer alles "einfach" sein und irgendwie "genial".

 

So betonen alle die leichte Verdaulichkeit des Sachbuchs, in einer Zeit der verkürzten Internet-News und Twitter-Botschaften, anstatt das Besondere zu würdigen und das ein Thema umfassend betrachtet wird. Manche Interessenten werden solche Titel sogar abschrecken hinter den Buchdeckel zu schauen! Das wäre bei diesen drei Büchern aber ein Fehler und daher stelle ich sie heute vor.

 


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Mit wem man investieren soll

Wem vertrauen wir unser Geld an und mit wem gemeinsam investieren?

Bereits Ende Juni landete eine Email in meinem Postfach, deren Betreff-Zeile eine wilde Aufzählung enthielt: Singularity, slack, Peterson Capital, Pabrai, Mad minute, usw. usf.

 

Wie sich bald herausstellte, war es kein Spam, sondern der Newsletter von Guy Spier, einem Value-Investor und alleinigen Manager des Aquamarine Fund.

 

Sein Buch "Die Value-Investor Ausbildung" ist längst ein Klassiker und sehr lesenswert, weil es den Blick auf das Umfeld, auf Charakterzüge und Verhaltensweisen sowie Methoden als Basis für Erfolg oder Scheitern beim Investieren lenkt. Ich hatte es kurz zuvor in meinem Blog vorgestellt. Man könnte also sagen, Value-Investoren finden Value-Investoren, Filterblase im Web, carry on. Aber an einem der verlinkten Artikel bin ich hängengeblieben, er trägt den Titel: With whom would I invest.

 


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Wikifolio-Auswertung Q2/2017

 

Nach der Sommerpause im Blog ist es wieder Zeit, das erste Halbjahr 2017 zusammen-zufassen. Mein Wikifolio hat sich in 2017 erfreulich entwickelt, auch wenn es die Short-Attacke von Gotham City auf Aurelius im 1. Quartal zu verkraften hatte. Bis 30.06. betrug die Wertentwicklung plus 8,2 Prozent und lag damit geringfügig über der des DAX. Stand heute ist es knapp 12 Prozent im Plus und es wurden auch wieder neue Höchststände erreicht. Aber gehen wir der Reihe nach vor: Transaktionen, Wertentwicklung und Ausblick.

 


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Halbzeit & Blogfavoriten

Der Covacoro-Blog macht Sommerpause in Norwegen.
Bildquelle: pixabay

Im ersten Halbjahr 2017 habe ich insgesamt 25 Blog-Artikel veröffentlicht. Dabei war hoffentlich für jede(n) etwas Interessantes dabei, denn der Bogen der Themen war bewußt weit gespannt: Zum Beispiel habe ich einen Small Cap aus Österreich, die FACC AG vorgestellt (Teil 1, Teil 2), der als Zulieferer der Luftfahrtindustrie tätig ist und ausführlich von der Hauptversammlung der Francotyp Postalia AG in Berlin berichtet.

 

Aktuelle Probleme der Finanzmärkte wurden in drei Rückspiegel-Artikeln (A, B, C) genauso diskutiert, wie zeitlose Fragen: Performance-Messung, Kosten und Benchmarks.

 

Interessante Bücher für Investoren und Anleger habe ich in der Rubrik Bücherpaket vorgestellt, vier Neuerscheinungen wurden dabei ausführlich rezensiert:

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Buchreview: Des Teufels Banker

Rezension des Buches "Des Teufels Banker" von Bradley Birkenfeld

Heute möchte ich das Buch "Des Teufels Banker" von Bradley Birkenfeld rezensieren.

 

Man kann es aus drei Perspektiven lesen: Erstens als Wirtschaftskrimi über den Fall des Schweizer Bankgeheimnis. Man erfährt interessante Details über die involvierten Banken und Institutionen sowie über die handelnden Personen.

 

Zweitens als Kampf David gegen Goliath, wobei der Whistleblower es nicht nur mit seinem ehemaligen Arbeitgeber zu tun bekommt, sondern ebenfalls mit den unterschiedlich gelagerten Interessen der verschiedenen Behörden in den USA, wie Justizministerium, IRS usw., die Aufklärung, Strafverfolgung und öffentliche Interessen ganz unterschiedlich interpretieren.

 

Drittens und wohl am interessantesten: Das Buch aus dem Blickwinkel Psychologie und Wertvorstellungen zu betrachten. Es prallen menschliche Schwächen aber auch Stärken aufeinander, es geht um Überzeugungen und Werte. Die Wandlung des Autors vom Saulus (Privatbanker, der seinen Kunden diskret die Steuervermeidung ermöglicht und daran glänzend verdient) zum Paulus (einem Whistleblower, der das System offenlegt, Namen nennt und sich daran nicht mehr beteiligt) wirft viele Fragen auf:

 

Was ist legal und was ist richtig? Wo und wann überschreitet man eine Grenze? Ist die Geschichte Birkenfelds glaubhaft und welche Verantwortung hat jeder Einzelne, der in großen Unternehmen arbeitet? Würde man selbst genauso handeln unter ähnlichen Umständen? Wie weiß man, ob man das Richtige tut, wenn man "gewisse Dinge" zur Sprache bringt und nach Klärung sucht?

 

Für mich ist es daher nicht verwunderlich, dass das Buch meines Wissens in den USA bisher unveröffentlicht ist, in der Schweiz eher negativ als weiterer Rachefeldzug aufgenommen wird, aber in Deutschland schon auf einer Bestsellerliste steht. Vielleicht bewirkt ja meine Rezension, dass noch mehr Leser es zur Hand nehmen und sich diesen unbequemen Fragen stellen, eben sich eine eigene Meinung bilden?

 


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Rückspiegel 06/17

Rapsfeld mit Gewitterwolken, Quelle: pixabay.com

Sommerliche Temperaturen, steigende Kurse an den Börsen weltweit: daran könnte man sich gewöhnen.

 

Und in der Tat sind ja Unsicherheiten weggefallen, die die News beherrschten und die Entwicklung belastet haben, zum Beispiel die Wahlausgänge in Frankreich und Großbritannien.

 

Trotzdem zeigen sich für den aufmerksamen Beobachter weitere Gewitterwolken am Horizont und da sie mit Wirtschaftsfragen und den Unternehmen selbst zu tun haben, sind sie ernster zu nehmen als die politischen Unwägbarkeiten. Im folgenden Artikel stelle ich einige Punkte kurz vor.

 


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Dynamische Hauptversammlung bei FP

Am 7.06. fand in Berlin die ordentliche Hauptversammlung der Francotyp Postalia AG statt, an der ich teilgenommen habe. 

Den Weg ins Ludwig Erhard Haus hatten ca. 60 Aktionäre, Mitarbeiter und Investoren gefunden, vom Grundkapital der AG waren damit ca. 45 Prozent anwesend.

 


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Die Investor Feedback Loop

Osterkorb, Bildquelle: Fotalia, freie Lizenz

Investieren ist ein Marathon-Lauf oder genauer eine ganze Serie davon.

 

Trotz Wissen, Vorbereitung und Training wird man im Verlauf auch vor unerwarteten Krisen und Herausforderungen stehen und manchmal kurz davor sein aufzugeben.

 

 

Oftmals in Folge von Fehlern, wie sich selbst zu überschätzen, seinen eigenen Prognosen zuviel Wert beizumessen oder sich die Kräfte nicht richtig eingeteilt zu haben.

 

Aber: An der Börse geht es nicht um Gewinnen oder als Erster durchs Ziel zu kommen, sondern darum, überhaupt anzukommen und selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Selbst gesteckt möchte ich dabei betonen: Niemand muß die Wertentwicklung eines bestimmten Index zum alleinigen Maßstab für sein Portfolio übernehmen, auch wenn es überall geschrieben und verkündet wird.

 

Im heutigen Artikel geht es also darum, welche Kennzahlen und Statistiken analysiert werden sollten, damit ein Portfolio adequat überwacht wird und ein Lernprozess in Gang kommen kann, damit man den Marathon sicherer und schneller bewältigen kann: ich nenne es die Investor Feedback Loop.

 


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Covacoros Bücherpaket Juni 2017

Das heutige Bücherpaket enthält zwei Klassiker und eine nicht mehr ganz taufrische Neuerscheinung. Die Bücher eint, dass Autoren und Interviewpartner sehr persönliche, individuelle An- und Einsichten zu Finanzen und zur Vermögensanlage preisgeben. An ihren Fehlern und Erfahrungen teilhaben zu können, ist sehr wertvoll und mindestens so wichtig, wie eine solide theoretische Basis auf diesem Gebiet. Deshalb möchte ich diese Bücher kurz vorstellen und meinen Lesern zur Lektüre empfehlen.

 


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Gastartikel: Warum ETF´s (von der Finanzindustrie) so geliebt werden

Quelle: Pixabay, Geralt

Heute veröffentliche ich erneut einen Gastartikel von Beate Grützner, die als Finanz-Coach, Seminarleiterin und freiberufliche Autorin in Dresden tätig ist.

 

Wer mehr über ihre Vita und Angebote erfahren will, sollte www.beategruetzner-finanzen.de einen Besuch abstatten.

 

Als Diplomökonomin und jahrelang in der Bankbranche tätige Fachfrau wirft Sie einen kritischen Blick auf das Phänomen ETF. Ihre Meinung ist akzentuiert, detailliert und bedenkenswert. Fragen zu diesem Artikel werden gern beantwortet: Hier in den Kommentaren oder auch direkt über das Kontaktformular auf Ihrer Webseite. Und los geht's!

 


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Diversifikation 3.0

Osterkorb, Bildquelle: Fotalia, freie Lizenz

Immer wieder stoße ich darauf, auf dieses Zauberwort: Diversifikation.

 

Man soll niemals alle Eier in den selben Korb legen, sondern stattdessen so viel wie möglich streuen oder diversifizieren, das würde das Risiko senken.

 

 

Und immer wieder regen sich dann die Widerspruchsgeister, bestätigt doch meine Lebenserfahrung eher das Gegenteil: Fokus und Engagement führen zu besseren Ergebnissen, als auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Risiken werden beherrschbar, wenn man Zusammenhänge versteht und Fehler deshalb eingrenzen kann, statt darauf zu vertrauen, dass der Fehler nur einen kleinen Teil des Systems betreffen wird, weil sich hunderte unabhängige Elemente darin befinden.

 

Wie ist das also mit der Diversifikation? Gilt für die Geldanlage etwas Anderes als im allgemeinen Lebensumfeld? Eine Spurensuche.

 


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Rückspiegel 04/17

Ein arbeits- und ereignisreicher April liegt hinter uns und es ist Zeit für einen Blick in den Rückspiegel!

 

Los geht es mit einigen Anmerkungen zur Entwicklung bei Aurelius, Dialog Semiconductor und Manz, die sich in meinem Wikifolio befinden.

 

 

Danach möchte ich drei Artikel vorstellen, die kürzlich erschienen und lesenswert sind.

 


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Eigene Meinung statt Herdentrieb

Gefrierende Seifenblase,  Bildquelle: Pixabay/rihaij
Gefrierende Seifenblase

Vor genau 2 Jahren ging diese Webseite online und hat bisher ungefähr 27000 Leser erreicht. Im heutigen Internet ist das eine kleine Zahl.

 

Andererseits ist es für eine Webseite, die sich nicht auf die populären Trends fokussiert, keine Patentrezepte liefert und auch selektiv und im Durchschnitt nur 4 bis 5 Artikel im Monat veröffentlicht, gar nicht schlecht.

 

Ich werde weiterhin die eigene Meinung und das Querdenken in den Mittelpunkt stellen und versuchen, stets etwas zu veröffentlichen, das neue Aspekte, eine differenziertere Sicht oder konträre Gedanken enthält. Den 57. Artikel zu passivem Investieren, zu Dividenden-Aktien, zu Warren Buffet oder wie man die finanzielle Freiheit erreichen kann, wird es nicht geben.

 

Ich bin dankbar für alle jene Finanzblogger und Journalisten, die das als wertvoll anerkennen und unabhängig von ihrer eigenen Strategie und Meinung, meine Artikel teilen, verlinken oder zitieren. Die Filterblase ist allgegenwärtig: Manche Internetnutzer bemühen sich eifrig den eigenen Horizont einzufrieren, statt ihn zu erweitern.

 


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Covacoros Bücherpaket April 2017

Heute im Schnelldurchgang drei Kurzvorstellungen von lesenswerten Büchern, die ich über Ostern im Urlaub gelesen habe. Heute garantiert börsenfrei, dafür sind erstaunliche Geschichten dabei!

 


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Wikifolio-Auswertung Q1/2017

 

Ein turbulentes erstes Quartal liegt hinter dem Wikifolio und heute möchte ich die wesentlichen Ereignisse und Entwicklungen zusammenfassen. Das Depot konnte im Januar und Februar zunächst deutlich zulegen, um 2.8 bzw. 1.9 Prozent um genau zu sein, und markierte bis 20.März erneut neue Höchststände. In der Spitze lag das Plus in 2017 bei 7.5 Prozent - knapp 3 Prozent vor dem DAX zu diesem Zeitpunkt. Dann ereignete sich jedoch die Short-Attacke von Gotham City Research auf Aurelius, die den Kurs nach einem Anstieg von 57 auf 67 Euro seit 1.01.2017 zeitweilig auf 35 Euro abstürzen ließ. Damit verwandelte sich der positive Performancebeitrag von Aurelius in einen negativen: zum 31.03. verblieb für das Wikifolio insgesamt nur ein Plus von 1.5 Prozent. Aber gehen wir der Reihe nach vor: Transaktionen, Portfolioübersicht, Zahlen und Ausblick.

 


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Buchreview: Vertreibung aus dem Paradies

Hans-Lothar Merten ist gelernter Bankkaufmann und studierter Betriebswirt. Er arbeitet als freier Publizist mit den Schwerpunkten Finanzen und Steuern seit mehr als 20 Jahren.

 

Im Finanzbuchverlag ist jetzt sein Buch "Vertreibung aus dem Paradies" erschienen, das sich mit der Geschichte und aktuellen Situation der Steueroasen auseinandersetzt.

 

Der Autor beschäftigt sich seit langem mit Themen wie Steuerflucht und Steueroasen. Während er früher Ratgeber schrieb, wie das Geschäft funktioniert, sind seine letzten Publikationen kritischer und nachdenk-licher geworden. Sind Steueroasen also ein Auslauf-modell? Ändert sich gerade alles zum Guten? Was kann man aus der Geschichte lernen?

 


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Neuigkeiten bei Wikifolio.com

Bildquelle: Pixabay

Bereits seit 2013 führe ich ein wikifolio für Family & Friends. Über die enthaltenen Aktien und seine Wertentwicklung berichte ich hier einmal pro Quartal. Im Großen und Ganzen sehr bequem, so ein Indexzertifikat: Nur ein Wertpapier bildet ein komplettes Depot ab und ist jederzeit an der Börse Stuttgart handelbar. Wesentliche Punkte zu Funktionsweise, Vor- und Nachteilen sowie Kosten kann man in diesem Artikel nachlesen. Heute geht es um zwei Neuerungen, die kürzlich in Kraft getreten sind.

 


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The same procedure as every year, James

Bildquelle: Pixabay

Anfang 2013 habe ich mich auf der Seite Sharewise.de angemeldet, vor allem um meine Aktienkäufe und -verkäufe komfortabel tracken zu können und die Depotfunktionen zu nutzen.

 

Es ergaben sich viele Kontakte, man hat über Aktien diskutiert und das Ranglistendepot wurde automatisch und unbestechlich inklusive Transaktionskosten geführt.

 

Soweit so gut.

 

Die integrierte Rangliste schloss zum Beispiel Pennystocks aus, ermittelte automatisch die Unter- oder Outperformance im Vergleich zu einem Index, woraus ein "Skill" errechnet wurde und die Webseite schien auf einem guten Weg, mit hilfreichen Funktionen und Statistiken diejenigen Anleger zu unterstützen, die ihren Investmentprozess verbessern wollten.

 

Zwei Jahre später kam das erste größere Update und Sharewise wurde noch bunter. Aber die Bedienung nicht unbedingt besser und einige geliebte Features blieben auch auf der Strecke, wie zum Beispiel der Depotvergleich zwischen Sharewise-Nutzern. Dafür konnte man sich einen Ticker und Stream einrichten sowie News und Aktualität nahmen einen größeren Raum ein. Der neue Eigentümer (Minkabu) führte auch gleich seinen Aktien-Algorithmus mit ein und Reuters-Finanzdaten. Aber trotz oder wegen all dieser Neuerungen: das Handling der Empfehlungen, der Depots und eine systematische Auswertung standen nicht mehr so im Fokus und so gibt es seit 2015 diesen Blog und mein Performance-Tracking zog um: Heute nutze ich weitestgehend das Programm Portfolio-Performance für mein Wikifolio und Depot.

 

Getreu dem Motto "The same procedure as every year, James" steht nun wieder ein Update an und es wird die gute alte Rangliste betreffen. Sie wird abgeschaltet und durch eine neue Version ersetzt. Um die Outperformance gegen Indizes geht es nicht mehr, nackte Rendite-Zahlen sollen für sich sprechen und die starren Regeln zu Kauf/Verkauf usw. sind passe'. Leider aber auch die Historie der bereits angemeldeten Nutzer. Also habe ich heute die Depot- und Orderdaten gerettet und auf 4 Jahre zurückgeschaut. Was mir dabei aufgefallen ist, darum geht es im folgenden Artikel!

 


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Auf der Suche nach dem nächsten Kanarienvogel

Kanarienvögel,  Bildquelle: Pixabay
Kanarienvögel, Bildquelle: Pixabay

Vergangene Woche habe ich einen Ausflug in die englisch-sprachigen Finanzblogs unternommen und stieß dort auf eine Phänomen, dass diesem Artikel den Titel gab:

 

Viele Autoren sind besorgt, wie lange der Anstieg der Börsen bereits andauert und beschäftigen sich mit Warnzeichen für einen bevorstehenden Richtungswechsel.

 

Im Bergbau nutzte man früher zur Erkennung von "bösen Wettern" und zur Warnung der Bergleute Kanarienvögel (Quelle). Wenn Sie anschlugen und sprichwörtlich von der Stange fielen, war Gefahr im Verzug: meist durch Kohlenmonoxyd, ein farbloses und geruchloses Gas, das in geringen Konzentrationen bereits tödlich sein kann. Und Kanarienvögel sind in der Tat ein sensitiver und empfindlicher Anzeiger bereits niedriger Konzentrationen. Machen wir uns also auf die Suche nach Ihnen an den Finanzmärkten im März 2017.

 


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Buchreview: Schatz, ich habe den Index geschlagen!

Börsenbücher von Finanzbloggern sind ja gerade in Mode und sehr erfolgreich, wie zum Beispiel der Finanzwesir mit seinem Buch zu Vermögensaufbau mit ETFs demonstriert.

 

Daher beschäftige ich mich heute mit einem Buch von Christian Thiel, der den Blog Grossmutters Sparstrumpf betreibt, und sich mit der Auswahl von Einzelaktien und der Börse allgemein beschäftigt.

 

Der Titel Schatz, ich habe den Index geschlagen! ist dem erfahrenen Autor jedenfalls gut gelungen und was er selbst zum Buch zu sagen hat, findest Du übrigens, wenn Du dem obigen Link folgst.

 

Bist Du ein besonders kritischer Zeitgenosse oder willst einfach auf 2 A4-Seiten wissen, was in dem hellblauen Umschlag steckt, dann lies einfach weiter.

 


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Rückspiegel 02/17

Nun ist der Februar bereits vorbei und ich habe es nicht ein Einziges mal geschafft, lesenswerte Artikel der vergangenen Woche vorzustellen, wie ich es in 2016 regelmäßig getan habe. Das lag erstens daran, dass zahlreiche Unternehmen ihre Quartalsberichte abgegeben haben und ich diese lieber selbst lese, als mich auf die stark verkürzten Meldungen anderer zu verlassen. Zweitens habe ich neben dem vorgestellten Buch High returns from low risk noch zwei weitere Bücher gelesen, die ich bald hier vorstellen werde.

Gerade jetzt sind wir meiner Meinung nach an einem kritischen Punkt für die weitere Entwicklung der Unternehmen, der Wirtschaft und der Börse. Daher sollte man bei den berichteten Zahlen genauer hinschauen und auch den Ausblick lesen. Die Indizes kannten im vergangenen Monat zwar nur eine Richtung: nach oben und so stieg auch mein Wikifolio auf einen neuen Höchststand.  Dies ist aber gerade kein Anlass für Sorglosigkeit.

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Auch ETFs sind Derivate

Sind ETFs der nächste schwarze Schwan an den Märkten?

Exchange Traded Funds (ETFs) sind in aller Munde als kostengünstige Abbildung der Wertentwicklung eines Index. Obwohl ich den Nutzen dieser Produkte durchaus anerkenne und sie für bestimmte Zwecke ebenfalls nutze, sehe ich die allgemeine Euphorie um passives Investieren und den Fakt, dass sie jedem Anlegertypus - vom Junior bis zum Senior - empfohlen werden, durchaus kritisch.

 

Das habe ich auch bereits in den Artikeln Wunder kommen und vergehen oder Sind sie bereit für ETFs? angedeutet. Heute geht es darum, warum ich ETFs prinzipiell als Derivat ansehe, egal ob die Indexabbildung synthetisch über Swaps oder physisch über den Kauf aller oder einer gesampelten Auswahl der Indexmitglieder stattfindet. Die Einbeziehung sämtlicher Typen in die Kategorie "Derivat" ist unüblich und entspricht nicht der Konsensmeinung - eben eigene Meinung statt Herdentrieb. Die Risikoaversion vieler Anleger vor swapbasierten ETFs führte in den letzten Jahren nämlich dazu, dass verstärkt physisch replizierende Varianten aufgelegt und beworben wurden. Was aber, wenn das immer noch Derivate sind? Gehen wir also in medias res und schauen genauer hin.

 


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Drei einfache Fragen

Es gibt viele Ansätze und Strategien an den Kapitalmärkten und so verwundert es nicht, wenn sich mancher Novize schwer damit tut, für sich selbst eine Auswahl zu treffen.

 

Es werden fleißig Artikel und Bücher gelesen, Vor- und Nachteile abgewogen  und die Selbstoptimierung treibt fröhliche Blüten. Das ist allemal besser, als rein aus dem Bauch heraus zu agieren.

 

Aber trotzdem nagt oft der Zweifel weiter, ob die gewählte (natürlich beste) Strategie zu einem selbst passt und wie die Sache ausgehen wird. Erfahrungen sammeln, Fehler machen, Lehrgeld bezahlen - das will man möglichst vermeiden. "Schließlich geht es um mein Geld und da hört der Spaß auf!"

 

Was antworte ich also auf die gut gemeinte Frage, ob das Investieren in Aktien mit einer Prise Value,  Contrarian und Small Cap für X geeignet sein könnte? Wie ich das einschätze? Ob es den Aufwand lohnen würde?


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Buchreview: High returns from low risk

Heute möchte ich das Buch "High returns from low risk" vorstellen, das vor kurzem im FinanzBuch Verlag erschienen ist.

 

Die Autoren sind Pim van Vliet und Jan de Koning. Pim van Vliet ist Gründer und Portfolio-Manager eines Investmentfonds bei Robeco, der global in Unternehmen nach der sogenannten "Low Volatility" Strategie investiert. Er ist zugleich Gastdozent an verschiedenen Universitäten und Verfasser einer Vielzahl finanzwissenschaftlicher Publikationen.

 

Sein Co-Autor ist ebenfalls bei Robeco tätig und bringt seine Erfahrungen ein, das Thema verständlich aufzubereiten. Denn er gibt zum Beispiel Seminare zur systematischen Auswahl von risikoarmen Aktien oder spricht auf Konferenzen zu normalen Anlegern und Beratern.

 

Herausgekommen ist ein flott lesbares Buch für Anleger, die ihr eigenes Aktienportfolio zusammenstellen wollen und einen systematischen Anlageprozess suchen. Dabei ist es in der Tat sehr gut gelungen, einen Kompromiss zwischen allgemeiner Erörterung und Überblick einerseits und ausreichender Detailtiefe bzw. Datenanalysen andererseits zu finden. Außerdem bleibt das Buch wohltuend bodenständig und realistisch. Dies äußert sich unter anderem darin, dass weder aktives noch passives Investieren in den Vordergrund gestellt werden, sondern es werden Vor- und Nachteile benannt. Auch will das Buch nicht die eine Strategie (Low Volatility) bzw. Marktanomalie vor alle anderen Strategien stellen, sondern strebt eine sinnvolle Synergie mit weiteren Faktoren wie zum Beispiel Value oder Momentum an. Für viele Anleger dürfte aber vor allem neu sein, dass man mit vermeintlich langweiligen, wenig riskanten Aktien auf lange Sicht sehr gute Ergebnisse erzielen kann und das Dogma mehr Rendite nur mit mehr Risiko zumindest einen Sternchentext verdient hat: wenn man es nicht besser weiß und umsetzt.

 


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