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Halbzeit & Blogfavoriten

Der Covacoro-Blog macht Sommerpause in Norwegen.
Bildquelle: pixabay

Im ersten Halbjahr 2017 habe ich insgesamt 25 Blog-Artikel veröffentlicht. Dabei war hoffentlich für jede(n) etwas Interessantes dabei, denn der Bogen der Themen war bewußt weit gespannt: Zum Beispiel habe ich einen Small Cap aus Österreich, die FACC AG vorgestellt (Teil 1, Teil 2), der als Zulieferer der Luftfahrtindustrie tätig ist und ausführlich von der Hauptversammlung der Francotyp Postalia AG in Berlin berichtet.

 

Aktuelle Probleme der Finanzmärkte wurden in drei Rückspiegel-Artikeln (A, B, C) genauso diskutiert, wie zeitlose Fragen: Performance-Messung, Kosten und Benchmarks.

 

Interessante Bücher für Investoren und Anleger habe ich in der Rubrik Bücherpaket vorgestellt, vier Neuerscheinungen wurden dabei ausführlich rezensiert:

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Buchreview: Des Teufels Banker

Heute möchte ich das Buch "Des Teufels Banker" von Bradley Birkenfeld rezensieren.

 

Man kann es aus drei Perspektiven lesen: Erstens als Wirtschaftskrimi über den Fall des Schweizer Bankgeheimnis. Man erfährt interessante Details über die involvierten Banken und Institutionen sowie über die handelnden Personen.

 

Zweitens als Kampf David gegen Goliath, wobei der Whistleblower es nicht nur mit seinem ehemaligen Arbeitgeber zu tun bekommt, sondern ebenfalls mit den unterschiedlich gelagerten Interessen der verschiedenen Behörden in den USA, wie Justizministerium, IRS usw., die Aufklärung, Strafverfolgung und öffentliche Interessen ganz unterschiedlich interpretieren.

 

Drittens und wohl am interessantesten: Das Buch aus dem Blickwinkel Psychologie und Wertvorstellungen zu betrachten. Es prallen menschliche Schwächen aber auch Stärken aufeinander, es geht um Überzeugungen und Werte. Die Wandlung des Autors vom Saulus (Privatbanker, der seinen Kunden diskret die Steuervermeidung ermöglicht und daran glänzend verdient) zum Paulus (einem Whistleblower, der das System offenlegt, Namen nennt und sich daran nicht mehr beteiligt) wirft viele Fragen auf:

 

Was ist legal und was ist richtig? Wo und wann überschreitet man eine Grenze? Ist die Geschichte Birkenfelds glaubhaft und welche Verantwortung hat jeder Einzelne, der in großen Unternehmen arbeitet? Würde man selbst genauso handeln unter ähnlichen Umständen? Wie weiß man, ob man das Richtige tut, wenn man "gewisse Dinge" zur Sprache bringt und nach Klärung sucht?

 

Für mich ist es daher nicht verwunderlich, dass das Buch meines Wissens in den USA bisher unveröffentlicht ist, in der Schweiz eher negativ als weiterer Rachefeldzug aufgenommen wird, aber in Deutschland schon auf einer Bestsellerliste steht. Vielleicht bewirkt ja meine Rezension, dass noch mehr Leser es zur Hand nehmen und sich diesen unbequemen Fragen stellen, eben sich eine eigene Meinung bilden?

 


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Rückspiegel 06/17

Rapsfeld mit Gewitterwolken, Quelle: pixabay.com

Sommerliche Temperaturen, steigende Kurse an den Börsen weltweit: daran könnte man sich gewöhnen.

 

Und in der Tat sind ja Unsicherheiten weggefallen, die die News beherrschten und die Entwicklung belastet haben, zum Beispiel die Wahlausgänge in Frankreich und Großbritannien.

 

Trotzdem zeigen sich für den aufmerksamen Beobachter weitere Gewitterwolken am Horizont und da sie mit Wirtschaftsfragen und den Unternehmen selbst zu tun haben, sind sie ernster zu nehmen als die politischen Unwägbarkeiten. Im folgenden Artikel stelle ich einige Punkte kurz vor.

 


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Dynamische Hauptversammlung bei FP

Am 7.06. fand in Berlin die ordentliche Hauptversammlung der Francotyp Postalia AG statt, an der ich teilgenommen habe. 

Den Weg ins Ludwig Erhard Haus hatten ca. 60 Aktionäre, Mitarbeiter und Investoren gefunden, vom Grundkapital der AG waren damit ca. 45 Prozent anwesend.

 


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Die Investor Feedback Loop

Osterkorb, Bildquelle: Fotalia, freie Lizenz

Investieren ist ein Marathon-Lauf oder genauer eine ganze Serie davon.

 

Trotz Wissen, Vorbereitung und Training wird man im Verlauf auch vor unerwarteten Krisen und Herausforderungen stehen und manchmal kurz davor sein aufzugeben.

 

 

Oftmals in Folge von Fehlern, wie sich selbst zu überschätzen, seinen eigenen Prognosen zuviel Wert beizumessen oder sich die Kräfte nicht richtig eingeteilt zu haben.

 

Aber: An der Börse geht es nicht um Gewinnen oder als Erster durchs Ziel zu kommen, sondern darum, überhaupt anzukommen und selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Selbst gesteckt möchte ich dabei betonen: Niemand muß die Wertentwicklung eines bestimmten Index zum alleinigen Maßstab für sein Portfolio übernehmen, auch wenn es überall geschrieben und verkündet wird.

 

Im heutigen Artikel geht es also darum, welche Kennzahlen und Statistiken analysiert werden sollten, damit ein Portfolio adequat überwacht wird und ein Lernprozess in Gang kommen kann, damit man den Marathon sicherer und schneller bewältigen kann: ich nenne es die Investor Feedback Loop.

 


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Covacoros Bücherpaket Juni 2017

Das heutige Bücherpaket enthält zwei Klassiker und eine nicht mehr ganz taufrische Neuerscheinung. Die Bücher eint, dass Autoren und Interviewpartner sehr persönliche, individuelle An- und Einsichten zu Finanzen und zur Vermögensanlage preisgeben. An ihren Fehlern und Erfahrungen teilhaben zu können, ist sehr wertvoll und mindestens so wichtig, wie eine solide theoretische Basis auf diesem Gebiet. Deshalb möchte ich diese Bücher kurz vorstellen und meinen Lesern zur Lektüre empfehlen.

 


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Gastartikel: Warum ETF´s (von der Finanzindustrie) so geliebt werden

Quelle: Pixabay, Geralt

Heute veröffentliche ich erneut einen Gastartikel von Beate Grützner, die als Finanz-Coach, Seminarleiterin und freiberufliche Autorin in Dresden tätig ist.

 

Wer mehr über ihre Vita und Angebote erfahren will, sollte www.beategruetzner-finanzen.de einen Besuch abstatten.

 

Als Diplomökonomin und jahrelang in der Bankbranche tätige Fachfrau wirft Sie einen kritischen Blick auf das Phänomen ETF. Ihre Meinung ist akzentuiert, detailliert und bedenkenswert. Fragen zu diesem Artikel werden gern beantwortet: Hier in den Kommentaren oder auch direkt über das Kontaktformular auf Ihrer Webseite. Und los geht's!

 


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Diversifikation 3.0

Osterkorb, Bildquelle: Fotalia, freie Lizenz

Immer wieder stoße ich darauf, auf dieses Zauberwort: Diversifikation.

 

Man soll niemals alle Eier in den selben Korb legen, sondern stattdessen so viel wie möglich streuen oder diversifizieren, das würde das Risiko senken.

 

 

Und immer wieder regen sich dann die Widerspruchsgeister, bestätigt doch meine Lebenserfahrung eher das Gegenteil: Fokus und Engagement führen zu besseren Ergebnissen, als auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Risiken werden beherrschbar, wenn man Zusammenhänge versteht und Fehler deshalb eingrenzen kann, statt darauf zu vertrauen, dass der Fehler nur einen kleinen Teil des Systems betreffen wird, weil sich hunderte unabhängige Elemente darin befinden.

 

Wie ist das also mit der Diversifikation? Gilt für die Geldanlage etwas Anderes als im allgemeinen Lebensumfeld? Eine Spurensuche.

 


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Rückspiegel 04/17

Ein arbeits- und ereignisreicher April liegt hinter uns und es ist Zeit für einen Blick in den Rückspiegel!

 

Los geht es mit einigen Anmerkungen zur Entwicklung bei Aurelius, Dialog Semiconductor und Manz, die sich in meinem Wikifolio befinden.

 

 

Danach möchte ich drei Artikel vorstellen, die kürzlich erschienen und lesenswert sind.

 


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Eigene Meinung statt Herdentrieb

Gefrierende Seifenblase,  Bildquelle: Pixabay/rihaij
Gefrierende Seifenblase

Vor genau 2 Jahren ging diese Webseite online und hat bisher ungefähr 27000 Leser erreicht. Im heutigen Internet ist das eine kleine Zahl.

 

Andererseits ist es für eine Webseite, die sich nicht auf die populären Trends fokussiert, keine Patentrezepte liefert und auch selektiv und im Durchschnitt nur 4 bis 5 Artikel im Monat veröffentlicht, gar nicht schlecht.

 

Ich werde weiterhin die eigene Meinung und das Querdenken in den Mittelpunkt stellen und versuchen, stets etwas zu veröffentlichen, das neue Aspekte, eine differenziertere Sicht oder konträre Gedanken enthält. Den 57. Artikel zu passivem Investieren, zu Dividenden-Aktien, zu Warren Buffet oder wie man die finanzielle Freiheit erreichen kann, wird es nicht geben.

 

Ich bin dankbar für alle jene Finanzblogger und Journalisten, die das als wertvoll anerkennen und unabhängig von ihrer eigenen Strategie und Meinung, meine Artikel teilen, verlinken oder zitieren. Die Filterblase ist allgegenwärtig: Manche Internetnutzer bemühen sich eifrig den eigenen Horizont einzufrieren, statt ihn zu erweitern.

 


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Covacoros Bücherpaket April 2017

Heute im Schnelldurchgang drei Kurzvorstellungen von lesenswerten Büchern, die ich über Ostern im Urlaub gelesen habe. Heute garantiert börsenfrei, dafür sind erstaunliche Geschichten dabei!

 


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Wikifolio-Auswertung Q1/2017

 

Ein turbulentes erstes Quartal liegt hinter dem Wikifolio und heute möchte ich die wesentlichen Ereignisse und Entwicklungen zusammenfassen. Das Depot konnte im Januar und Februar zunächst deutlich zulegen, um 2.8 bzw. 1.9 Prozent um genau zu sein, und markierte bis 20.März erneut neue Höchststände. In der Spitze lag das Plus in 2017 bei 7.5 Prozent - knapp 3 Prozent vor dem DAX zu diesem Zeitpunkt. Dann ereignete sich jedoch die Short-Attacke von Gotham City Research auf Aurelius, die den Kurs nach einem Anstieg von 57 auf 67 Euro seit 1.01.2017 zeitweilig auf 35 Euro abstürzen ließ. Damit verwandelte sich der positive Performancebeitrag von Aurelius in einen negativen: zum 31.03. verblieb für das Wikifolio insgesamt nur ein Plus von 1.5 Prozent. Aber gehen wir der Reihe nach vor: Transaktionen, Portfolioübersicht, Zahlen und Ausblick.

 


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Buchreview: Vertreibung aus dem Paradies

Hans-Lothar Merten ist gelernter Bankkaufmann und studierter Betriebswirt. Er arbeitet als freier Publizist mit den Schwerpunkten Finanzen und Steuern seit mehr als 20 Jahren.

 

Im Finanzbuchverlag ist jetzt sein Buch "Vertreibung aus dem Paradies" erschienen, das sich mit der Geschichte und aktuellen Situation der Steueroasen auseinandersetzt.

 

Der Autor beschäftigt sich seit langem mit Themen wie Steuerflucht und Steueroasen. Während er früher Ratgeber schrieb, wie das Geschäft funktioniert, sind seine letzten Publikationen kritischer und nachdenk-licher geworden. Sind Steueroasen also ein Auslauf-modell? Ändert sich gerade alles zum Guten? Was kann man aus der Geschichte lernen?

 


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Neuigkeiten bei Wikifolio.com

Bildquelle: Pixabay

Bereits seit 2013 führe ich ein wikifolio für Family & Friends. Über die enthaltenen Aktien und seine Wertentwicklung berichte ich hier einmal pro Quartal. Im Großen und Ganzen sehr bequem, so ein Indexzertifikat: Nur ein Wertpapier bildet ein komplettes Depot ab und ist jederzeit an der Börse Stuttgart handelbar. Wesentliche Punkte zu Funktionsweise, Vor- und Nachteilen sowie Kosten kann man in diesem Artikel nachlesen. Heute geht es um zwei Neuerungen, die kürzlich in Kraft getreten sind.

 


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The same procedure as every year, James

Bildquelle: Pixabay

Anfang 2013 habe ich mich auf der Seite Sharewise.de angemeldet, vor allem um meine Aktienkäufe und -verkäufe komfortabel tracken zu können und die Depotfunktionen zu nutzen.

 

Es ergaben sich viele Kontakte, man hat über Aktien diskutiert und das Ranglistendepot wurde automatisch und unbestechlich inklusive Transaktionskosten geführt.

 

Soweit so gut.

 

Die integrierte Rangliste schloss zum Beispiel Pennystocks aus, ermittelte automatisch die Unter- oder Outperformance im Vergleich zu einem Index, woraus ein "Skill" errechnet wurde und die Webseite schien auf einem guten Weg, mit hilfreichen Funktionen und Statistiken diejenigen Anleger zu unterstützen, die ihren Investmentprozess verbessern wollten.

 

Zwei Jahre später kam das erste größere Update und Sharewise wurde noch bunter. Aber die Bedienung nicht unbedingt besser und einige geliebte Features blieben auch auf der Strecke, wie zum Beispiel der Depotvergleich zwischen Sharewise-Nutzern. Dafür konnte man sich einen Ticker und Stream einrichten sowie News und Aktualität nahmen einen größeren Raum ein. Der neue Eigentümer (Minkabu) führte auch gleich seinen Aktien-Algorithmus mit ein und Reuters-Finanzdaten. Aber trotz oder wegen all dieser Neuerungen: das Handling der Empfehlungen, der Depots und eine systematische Auswertung standen nicht mehr so im Fokus und so gibt es seit 2015 diesen Blog und mein Performance-Tracking zog um: Heute nutze ich weitestgehend das Programm Portfolio-Performance für mein Wikifolio und Depot.

 

Getreu dem Motto "The same procedure as every year, James" steht nun wieder ein Update an und es wird die gute alte Rangliste betreffen. Sie wird abgeschaltet und durch eine neue Version ersetzt. Um die Outperformance gegen Indizes geht es nicht mehr, nackte Rendite-Zahlen sollen für sich sprechen und die starren Regeln zu Kauf/Verkauf usw. sind passe'. Leider aber auch die Historie der bereits angemeldeten Nutzer. Also habe ich heute die Depot- und Orderdaten gerettet und auf 4 Jahre zurückgeschaut. Was mir dabei aufgefallen ist, darum geht es im folgenden Artikel!

 


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Auf der Suche nach dem nächsten Kanarienvogel

Kanarienvögel,  Bildquelle: Pixabay
Kanarienvögel, Bildquelle: Pixabay

Vergangene Woche habe ich einen Ausflug in die englisch-sprachigen Finanzblogs unternommen und stieß dort auf eine Phänomen, dass diesem Artikel den Titel gab:

 

Viele Autoren sind besorgt, wie lange der Anstieg der Börsen bereits andauert und beschäftigen sich mit Warnzeichen für einen bevorstehenden Richtungswechsel.

 

Im Bergbau nutzte man früher zur Erkennung von "bösen Wettern" und zur Warnung der Bergleute Kanarienvögel (Quelle). Wenn Sie anschlugen und sprichwörtlich von der Stange fielen, war Gefahr im Verzug: meist durch Kohlenmonoxyd, ein farbloses und geruchloses Gas, das in geringen Konzentrationen bereits tödlich sein kann. Und Kanarienvögel sind in der Tat ein sensitiver und empfindlicher Anzeiger bereits niedriger Konzentrationen. Machen wir uns also auf die Suche nach Ihnen an den Finanzmärkten im März 2017.

 


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Buchreview: Schatz, ich habe den Index geschlagen!

Börsenbücher von Finanzbloggern sind ja gerade in Mode und sehr erfolgreich, wie zum Beispiel der Finanzwesir mit seinem Buch zu Vermögensaufbau mit ETFs demonstriert.

 

Daher beschäftige ich mich heute mit einem Buch von Christian Thiel, der den Blog Grossmutters Sparstrumpf betreibt, und sich mit der Auswahl von Einzelaktien und der Börse allgemein beschäftigt.

 

Der Titel Schatz, ich habe den Index geschlagen! ist dem erfahrenen Autor jedenfalls gut gelungen und was er selbst zum Buch zu sagen hat, findest Du übrigens, wenn Du dem obigen Link folgst.

 

Bist Du ein besonders kritischer Zeitgenosse oder willst einfach auf 2 A4-Seiten wissen, was in dem hellblauen Umschlag steckt, dann lies einfach weiter.

 


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Rückspiegel 02/17

Nun ist der Februar bereits vorbei und ich habe es nicht ein Einziges mal geschafft, lesenswerte Artikel der vergangenen Woche vorzustellen, wie ich es in 2016 regelmäßig getan habe. Das lag erstens daran, dass zahlreiche Unternehmen ihre Quartalsberichte abgegeben haben und ich diese lieber selbst lese, als mich auf die stark verkürzten Meldungen anderer zu verlassen. Zweitens habe ich neben dem vorgestellten Buch High returns from low risk noch zwei weitere Bücher gelesen, die ich bald hier vorstellen werde.

Gerade jetzt sind wir meiner Meinung nach an einem kritischen Punkt für die weitere Entwicklung der Unternehmen, der Wirtschaft und der Börse. Daher sollte man bei den berichteten Zahlen genauer hinschauen und auch den Ausblick lesen. Die Indizes kannten im vergangenen Monat zwar nur eine Richtung: nach oben und so stieg auch mein Wikifolio auf einen neuen Höchststand.  Dies ist aber gerade kein Anlass für Sorglosigkeit.

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Auch ETFs sind Derivate

 

Exchange Traded Funds (ETFs) sind in aller Munde als kostengünstige Abbildung der Wertentwicklung eines Index. Obwohl ich den Nutzen dieser Produkte durchaus anerkenne und sie für bestimmte Zwecke ebenfalls nutze, sehe ich die allgemeine Euphorie um passives Investieren und den Fakt, dass sie jedem Anlegertypus - vom Junior bis zum Senior - empfohlen werden, durchaus kritisch.

 

Das habe ich auch bereits in den Artikeln Wunder kommen und vergehen oder Sind sie bereit für ETFs? angedeutet. Heute geht es darum, warum ich ETFs prinzipiell als Derivat ansehe, egal ob die Indexabbildung synthetisch über Swaps oder physisch über den Kauf aller oder einer gesampelten Auswahl der Indexmitglieder stattfindet. Die Einbeziehung sämtlicher Typen in die Kategorie "Derivat" ist unüblich und entspricht nicht der Konsensmeinung - eben eigene Meinung statt Herdentrieb. Die Risikoaversion vieler Anleger vor swapbasierten ETFs führte in den letzten Jahren nämlich dazu, dass verstärkt physisch replizierende Varianten aufgelegt und beworben wurden. Was aber, wenn das immer noch Derivate sind? Gehen wir also in medias res und schauen genauer hin.

 


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Drei einfache Fragen

Es gibt viele Ansätze und Strategien an den Kapitalmärkten und so verwundert es nicht, wenn sich mancher Novize schwer damit tut, für sich selbst eine Auswahl zu treffen.

 

Es werden fleißig Artikel und Bücher gelesen, Vor- und Nachteile abgewogen  und die Selbstoptimierung treibt fröhliche Blüten. Das ist allemal besser, als rein aus dem Bauch heraus zu agieren.

 

Aber trotzdem nagt oft der Zweifel weiter, ob die gewählte (natürlich beste) Strategie zu einem selbst passt und wie die Sache ausgehen wird. Erfahrungen sammeln, Fehler machen, Lehrgeld bezahlen - das will man möglichst vermeiden. "Schließlich geht es um mein Geld und da hört der Spaß auf!"

 

Was antworte ich also auf die gut gemeinte Frage, ob das Investieren in Aktien mit einer Prise Value,  Contrarian und Small Cap für X geeignet sein könnte? Wie ich das einschätze? Ob es den Aufwand lohnen würde?


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Buchreview: High returns from low risk

Heute möchte ich das Buch "High returns from low risk" vorstellen, das vor kurzem im FinanzBuch Verlag erschienen ist.

 

Die Autoren sind Pim van Vliet und Jan de Koning. Pim van Vliet ist Gründer und Portfolio-Manager eines Investmentfonds bei Robeco, der global in Unternehmen nach der sogenannten "Low Volatility" Strategie investiert. Er ist zugleich Gastdozent an verschiedenen Universitäten und Verfasser einer Vielzahl finanzwissenschaftlicher Publikationen.

 

Sein Co-Autor ist ebenfalls bei Robeco tätig und bringt seine Erfahrungen ein, das Thema verständlich aufzubereiten. Denn er gibt zum Beispiel Seminare zur systematischen Auswahl von risikoarmen Aktien oder spricht auf Konferenzen zu normalen Anlegern und Beratern.

 

Herausgekommen ist ein flott lesbares Buch für Anleger, die ihr eigenes Aktienportfolio zusammenstellen wollen und einen systematischen Anlageprozess suchen. Dabei ist es in der Tat sehr gut gelungen, einen Kompromiss zwischen allgemeiner Erörterung und Überblick einerseits und ausreichender Detailtiefe bzw. Datenanalysen andererseits zu finden. Außerdem bleibt das Buch wohltuend bodenständig und realistisch. Dies äußert sich unter anderem darin, dass weder aktives noch passives Investieren in den Vordergrund gestellt werden, sondern es werden Vor- und Nachteile benannt. Auch will das Buch nicht die eine Strategie (Low Volatility) bzw. Marktanomalie vor alle anderen Strategien stellen, sondern strebt eine sinnvolle Synergie mit weiteren Faktoren wie zum Beispiel Value oder Momentum an. Für viele Anleger dürfte aber vor allem neu sein, dass man mit vermeintlich langweiligen, wenig riskanten Aktien auf lange Sicht sehr gute Ergebnisse erzielen kann und das Dogma mehr Rendite nur mit mehr Risiko zumindest einen Sternchentext verdient hat: wenn man es nicht besser weiß und umsetzt.

 


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Gute Vorsätze

Kyoto - Fushimi Inari Schrein 2015 - (c) Covacoro
Kyoto - Fushimi Inari Schrein 2015 - (c) Covacoro

Der Januar ist fast vorbei und wie jedes Jahr kann man zahlreiche Jahresrückblicke online und offline lesen. Meist steht die erzielte Performance im Mittelpunkt und der Vergleich zu einer Benchmark.

 

Nur sehr wenige Autoren sind bereit und willens, Fehler zu berichten sowie sich der zweifellos schwierigen Aufgabe zu stellen, Schwächen in ihrem Investment-Prozess zu suchen. Da nur sehr wenige Investoren ihre (Kauf-) Überlegungen überhaupt schriftlich niederlegen, unterliegen sie auch häufig dem Hindsight-Bias (Rückschaufehler).

 

Daher möchte ich heute einige Anregungen geben, worauf man beim zurückblicken Wert legen sollte.

Ob das ein guter Vorsatz bleibt oder tatsächlich funktionieren wird, kommt aber auf jeden selbst an!


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Wikifolio-Auswertung 2016 und 4 Jahre

 

Mein Wikifolio existiert seit 22.01.2013 und wird damit am kommenden Wochenende bereits vier Jahre alt. Wie üblich möchte ich eine kurz Zusammenfassung der Transaktionen im letzten Quartal geben, auf 2016 zurückblicken und einen Ausblick für die enthaltenen Werte geben. Das Depot hat in den vergangenen 3 Monaten im Einklang mit dem Gesamtmarkt um mehr als 7 Prozent zugelegt. Nebenwerte feierten ihr Comeback und neben zahlreichen Anlegern, die das Wikifolio neu beobachten, stieg das investierte Kapital auf knapp 60000 Euro an. Dieser Vertrauensbeweis freut mich natürlich, auch wenn ich selbst eher antizyklisch agiere: das heißt genau dann mein Wikifolio kaufe, wenn es einen Abwärtsimpuls hinter sich hat :-)

 

Screenshot von wikifolio.com - 20.01.2017 - verlinkt mit der Überblicksseite
Screenshot von wikifolio.com - 20.01.2017 - verlinkt mit der Überblicksseite
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FACC: viel Potenzial

FACC - Fischer Advanced Composite Components ist in einer spannenden Nische tätig - im Leichtbau für die Flugzeugindustrie. Der erste Artikel hat die Geschichte und den Status Quo des Unternehmens beleuchtet. Heute geht es um die Finanzkennzahlen und um eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. 


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Covacoros Bücherpaket Januar 2017

Heute wieder im Schnelldurchgang drei Kurzvorstellungen von lesenswerten Büchern für Einsteiger, Fortgeschrittene und Querdenker. Ich hoffe, Ihr konntet die Zeit um den Jahres-wechsel ebenfalls nutzen, das eine oder andere Buch zu lesen.

 


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FACC: spannende Nische

Neben AT&S enthält mein Wikifolio seit einigen Wochen eine weiteren Nebenwert aus Österreich: FACC - Fischer Advanced Composite Components. Das Unternehmen ist seit 2014 an der Wiener Börse und hat ein herausforderndes Jahr 2016 hinter sich, der Kurs fiel von 7 bis auf 4 Euro zurück. Auf meinen Radarschirm gelangte der Wert übrigens bei einer Recherche zu Hintergründen des Fake President Betruges bei Leoni: FACC traf das gleiche Schicksal im Januar 2016 und der Verlust betrug 50 Mio. Euro!  Warum ich letztendlich positiv gestimmt bin und glaube, dass man FACC in einigen Jahren als Abkürzung für Fallen Angel Comeback Case buchstabieren wird, lest ihr im folgenden Artikel.


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Rückblick und Ausblick

Mit Riesenschritten strebt das Jahr 2016 seinem Ende zu und daher ist es Zeit für ein kleines Resümee, aber auch für einen Ausblick, wie es hier weitergeht.

 

 

Als die Reise im Mai 2015 begann, war der Weg das Ziel. Mittlerweile zeichnet sich immer mehr ab, dass Quer- und Weiterdenken mehr denn je gebraucht wird und seinen - ruhigeren - Platz im Internet erobert. Ich bin dankbar, für die zahlreichen Kontakte und neuen Möglichkeiten, die meine Internetseite bewirkt hat und ich freue mich darauf, in 2017 diesen Weg weiterzugehen.

 


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3+1=5 - der andere Wochenrückblick KW49/16

Nach einer Zwangspause ohne Internet und Telefon melde ich mich heute mit einem kurzen Wochenrückblick zurück. Die Artikel sind Empfehlungen von Freunden, Lesern und anderen Bloggern und ein bunter Mix an Themen ist dabei herausgekommen. Ich wünsche eine informative Lektüre und ein schönes drittes Adventswochenende.

 


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Covacoros Bücherpaket Dezember 2016

Weihnachten steht vor der Tür und als Vielleser ist meine Wunschliste wieder mal viel zu lang und umfangreich geworden. Andererseits stehen da ein paar Bücher im Regal, die man erst beim zweiten oder dritten Lesen so richtig versteht und schätzen lernt, auf die man zu unterschiedlichen Zeiten auch wieder Lust bekommt, zu blättern, zu lesen, zu schmökern.

Also dachte ich mir, warum nicht einfach mal ein Bücherpaket für meine Leser packen und die nächste Rezension gibt es dann natürlich erst im Januar. Los geht's !

 


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FP: das SUV bleibt auf der Straße!

In zwei Artikeln habe ich das Unternehmen Francotyp Postalia vor einem halben Jahr vorgestellt und die Frage aufgeworfen, ob und wie das neue Management das Potenzial heben wird, das im Unternehmen steckt. Vergangene Woche wurde nun die neue Strategie vorgestellt und der CEO präsentierte diese neben den aktuellen Zahlen ebenfalls auf dem Eigenkapitalforum am 22.November in Frankfurt. Gute Gründe für ein Update!


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